Datum: Mittwoch, 22. November 2017

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Die Geschichte der Krippenbauer Thomm


Angefangen hat alles 1975 an einem kleinen runden Tisch mit Josef Feld und Johann Weber ( beide sind bereits verstorben).

Der erste Stall wurde aus der Verpackung einer Melkmaschine errichtet. Auf Initiative von Diakon Winfried Stadtfeld begann man ab 1980 die Krippe jedes Jahr etwas zu erweitern. Im Jahre 1983 kamen das Dorfmodell und das Hirtenfeld hinzu. 1984 folgten Bachlauf und Brunnen und die Anlage wuchs auf ca. 6m². Ab 1985 musste dann jeweils zu Hl. Drei Könige ein Stall zugunsten des Tempels weichen. 1987 wurde die Krippe zum ersten Mal mit Förderturm links neben der Mutter Gottes aufgebaut. Inzwischen hatte sie eine Größe von ca. 9m².

1989 erhielt sie zum ersten Mal ihre heutige Form, links Stall und Tempel, rechts Stollen und Dorf und das Ganze auf mittlerweile 21m².  Jahr für Jahr kam etwas Neues hinzu.1994 die Klemen Mühle und 1995 das Wohnhaus. 2003 ein neuer Stall mit Haus, 2004 die Brasshalde und das Stollenportal, 2005 der Thommer Boor und 2006 die Barbarastatue. Mittlerweile misst die Krippe ca: 43 m² und es beteiligen sich 15 Personen unterschiedlichen Alters jedes Jahr in der Adventszeit 8 bis 10 Tage am arbeitsintensiven Aufbau der Krippe.

Im Dezember 2009 konnte eine neue Mooswand erstellt werden. Die alte Wand war in die Jahre gekommen und musste erneuert werden.

Am 10.Jan. 2010 feierten die Krippenbauer ihr 35jähriges Bestehen im Pfarrheim in Thomm. Als Gäste begrüßten sie unter anderen den ehemaligen Thommer Diakon Winfried Stadtfeld und seine Krippenbauer aus Kehrig (bei Mayen). Mit den Krippenbauern aus Kehrig besteht schon seit 10 Jahren eine rege Freundschaft.

Die Thommer Krippenbauer möchten mit der Darstellung der Stollen und der weiteren "Thommer Wahrzeichen" die besondere Verbundenheit zum Schieferbergbau und zu der Gemeinde Thomm ausdrücken.

- die Krippenbauer