Datum: Montag, 20. November 2017

Kommunionhelferdienst in der Pfarrgemeinde

Die Kommunion ist in der römisch-katholischen Kirche der Empfang der Eucharistie.

Katholisches Verständnis

Der Priester, Diakon oder Akolyth (Kommunionhelfer/in) reicht den Gläubigen Christus selbst unter den Gestalten von Brot (Hostie) und Wein - im Normalfall erhalten die Gläubigen nur die Hostie.

Kommunionhelfer

In der römisch-katholischen Kirche können im Bedarfsfall neben den Akolythen auch andere getaufte, gläubige Laien, Männer wie Frauen, mit der Austeilung der Kommunion beauftragt werden. Sie werden Kommunionhelfer genannt. Ein kirchliches Amt haben sie nicht inne. Ihr Dienst beschränkt sich auf das Austeilen der Kommunion, des konsekrierten Brotes bzw. Weines, d.h. des Leibes Christi oder des Blutes Christi im Kelch:

(a) in den Fällen, in denen die Anzahl der mitwirkenden Priester und Diakone so gering ist, dass der Gottesdienst sich ohne den Einsatz von Helfern ungebührlich in die Länge ziehen würde.
(b) Des Weiteren können Kommunionhelfer die Kommunion außerhalb der Messfeier aus dem Tabernakel reichen (Kommunionfeier) sowie die Krankenkommunion überbringen. Dies geschieht jeweils in Absprache mit dem zuständigen Pfarrer.

Die bischöfliche Beauftragung als Kommunionhelfer ist zeitlich (meist fünf Jahre, mit der Möglichkeit der Verlängerung) und örtlich (eigene Pfarrgemeinde / Seelsorgseinheit) begrenzt. Sie begründet keine weitere liturgische oder sonstige Funktion in der Pfarrei, allerdings kann unter Umständen dieselbe Person verschiedene andere Aufgaben im Gottesdienst auf sich vereinen (etwa Messdiener oder Lektor. Der Dienst als Kommunionhelfer ist auch nicht Voraussetzung zur Übernahme einer dieser Aufgaben. 

In diesem Sinne sind in unserer Pfarrgemeinde Kommunionhelfer in den Gottesdiensten tätig.

 

Quelle: http://www.st-maria-voerde.de/?kommunionhelfer