Datum: Montag, 20. November 2017

 

Es ist in unserer Gemeinde schon seit Jahren Tradition, dass wir die Aktion Misereor mit einer Spende aus dem Spendenerlös eines Fastenessens finanziell unterstützen. Dieses Mal haben wir gekocht und gebacken für  Flüchtlinge, die in Lagern im Nordirak ausharren, um möglichst bald wieder zurück in ihre Heimat zu können. Misereor und ihre Partnerorganisation "Christian Aid Program Northern Iraq" CAPNI unterstützen die Nothilfe für Flüchtlingsfamilien, die vor den IS-Milizen fliehen mussten. MISEREOR arbeitet seit 2003 mit CAPNI erfolgreich zusammen.

 

Einen direkten Bezug zu den in Ruwer lebenden Flüchtlingen konnten die zahlreichen Helferinnen und Helfer des, von der Ortsgemeinde organisierten, Dreck Weg Tages, der am Tag vor unserem Fastenessen stattfand, knüpfen. Fast 20 Flüchtlinge aus Syrien, Pakistan und Afghanistan halfen fleißig beim Einsammeln von Müll mit und ließen sich anschließend, gemeinsam mit den zahlreichen Ruwerer Helferinnen und Helfern, im Pfarrheim die Suppe schmecken.

 

Erfreulicherweise haben sich auch in diesem Jahr wieder fleißige Hände aus dem Pfarrgemeinderat und aus der Gemeinde gefunden, die das Pfarrheim nett hergerichtet und eingedeckt haben und für insgesamt über 90 Gäste rd. 60 L  leckere Gemüsesuppe frisch gekocht und etwas Kuchen für Palmsonntag vorbereitet hatten. So ließen sich an 2 Tagen insgesamt rd. 90 Gäste die Suppe, Kaffee und Kuchen gut schmecken. Nicht nur die gute Verpflegung sondern auch das offene Singen von einigen Frühlingsliedern trugen mit dazu bei, dass sich die Gäste im Pfarrheim am Palmsonntag wohl fühlten. Ein herzliches Dankeschön an Peter Kirsten, der die Gäste am Klavier begleitete und auf diese Weise mit für eine gute Stimmung sorgte.

 

Das erfreuliche Spendenergebnis vom Fastenessen am Palmsonntag: 377,00 € die für die Flüchtlinge im Nordirak an Misereor gespendet wurden.

 

Auch der Verkauf der Fair Produkte war sehr erfolgreich. Die Initiatoren konnten sich über einen Umsatz in Höhe von 215 € freuen.

 

Die bunten Primelchen, die als Tischdeko zum Fastenessen dienten, wurden direkt am Tag darauf nochmals gebraucht. Einige hilfsbereite Gärtner/innen hatten sich dankenswerter Weise bereit erklärt um die Beete und Schalen vor der Kirche vom winterlichen Unkraut zu befreien und hübsch für Ostern und Erstkommunion herzurichten.

Ein ganz dickes und herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer sowie an die großzügigen Spender/innen !!!

f. d. PGR Ruwer

Ursula Eiden