Datum: Montag, 20. November 2017

Unter den Kunstwerken stellt die 80 cm hohe gotische Madonna (bis zur Renovierung im Jahre 2009 am vorderen rechten Vierungspfeiler zu finden) ein besonderes Kleinod dar u. datiert in die zweite Hälfte des 14. Jh. Unser wertvolles Kleinod hat nun einen neuen Ehrenplatz. In einer luftigen Stehle steht die Mutter Gottes mit Jesuskind in der Mitte des Altarraums direkt unter dem Christusfenster.

 

Die gotische Madonna

Die Altarbilder aus dem alten Hochaltar haben auch einen neuen Platz gefunden. Sie erstrahlen in neuem Glanz an der linken Vierungswand direkt über dem barocken Beichtstuhl.

Im mittleren Altarbild sieht man den Hl. Klemens, einem Gemälde des 18. Jh. und stand in der früheren Barockkirche. Die Inschrift im Chronogramm nennt Franz Konrad Meckel als Stifter. Der heilige Klemens steht im päpstlichem Gewande, zu seinen Füßen der Anker als  Erkennungsmerkmal des Heiligen. Etwas kleiner ein Schiff auf dem 2 Männer versuchen, den mit Anker beschwerten Papst Klemens I. ins Meer zu stürzen. Am linken Bildrand ein Engel mit Tiara, dem Zeichen päpstlicher Würde u. einem Palmzweig, als Zeichen des Martyriums. 
Das linke der beiden kleineren Ölbilder zeigt den Franziskaner und Wanderprediger Josef von Coupertino und rechts Ludwig von Toulouse, einem Mitglied der französischen Bourbonen-Familie. Beide sind vielverehrte Heilige des 18. Jahrhundert.

Ein Beuroner Kunstwerk des 19. Jh. ziert
mit dem großen Kreuz die rechte Vierungswand.

An der linken Vierungswand steht die Statue des heiligen Josef, der unter Pfarrer Altenhofen aus der Bildhauerwerktstatt Lebensstedt in Kröv angeschafft wurde.

In den Seitenschiffen links stehen die Heiligen Sebastian und Antonius von Padua, rechts Hubertus als Schutzheiliger der Jäger und der Brückenheilige Nepomuk.

Hl. Sebastian Hl. Antonius von Padua
Hl. Nepomuk Hl. Hubertus

 

Das aus dem Jahre 1760 stammende Sandstein-Missionskreuz, hatte seinen ursprünglichen Standort vor der Kirche. Umwelteinflüsse verschlechterten den Zustand und nach gründlicher Renovierung erhielt es in der linken Chorapsis einen neuen und besser geschützten Platz. 

Die wieder gut lesbare Inschrift lautet: „Dises Creutz haben machen lassen zu Ehren des bitteren Leydens und Sterbens Jesu Christi und zum Trost den Armen Seelen im Fegfeuer die Kinter von Richardus Schneider gebürtig aus Schneidersmill in Ruver und Margarete Biver, beyte Eheleute, 13. Septemer 1760“