Datum: Samstag, 18. November 2017

Im Juli 1960 begann unter der Leitung des Architekten Peter Böhr die Neugestaltung der Altarinsel im Chorraum, die Taufkapelle in der rechten Apsis, die alte Empore wurde durch eine freitragende Konstruktion ersetzt und eine neue Ausmalung rundeten die Restaurierungsarbeiten ab. Zwei Künstler, Jakob Schwarzkopf und Rudolf Schillings gestalteten neue Fenster. Der sehr schöne Tabernakel kam von dem Goldschmied Schwerdt aus Aachen.
1965 fertigte Bildhauer Klaus Föhr den Kreuzweg für die Pfarrkirche St. Clemens, Ruwer.

Der Kreuzweg links Der Kreuzweg rechts

1972 schuf Willi Hahn den Sandsteinaltar zur Zelebration „versus populum“. Als Motiv „Christus in der Kelter“. Diese Symbolik ist an der Mosel schon im 15. Jh. bekannt. Mit dem Tabernakelaltar und den drei zusammengefaßten Gemälden wurde dann die Umgestaltung des Chorraumes zu einer Einheit.
Bei den Renovierungsmaßnahmen im Jahre 2009 wurde der Chorraum 37 Jahre später dann dem neuen Konzept angepasst.

Zelebrationsaltar und dahinter der alte Hochaltar mit Tabernakel Der Altar im neu gestalteten Altarraum

Pfarrer Heribert Hansen (1983 – 2003) kämpfte nicht nur mit den Unbillen der Natur, sondern konnte nach verschiedenen wiederum notwendigen Erhaltungsarbeiten seinem Nachfolger und jetzigen Pfarrer Dr. Rainer Justen ein gut erhaltenes Gotteshaus übergeben.