Datum: Montag, 18. Juni 2018

 

Protokoll der Pfarrgemeinderats-Sitzung vom 18.09.2012

Johannesberghaus – Pluwig

 

Anwesend: Susanne Basten, Judith Hirschmann, Maria Gehl, Dr. Günther Gehl, Franz-Josef Kleinbauer,

Maria Schätzle, Ursula Dahmen

 

Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden, Herrn F.-J. Kleinbauer, Begrüßung der Anwesenden und

Feststellung, daß die Tagesordnung ordnungsgemäß zugegangen ist. Herr Recktenwald läßt sich ent-

schuldigen, daß er terminbedingt an der Sitzung nicht teilnehmen kann.

 

1.Gespräch am 21.08.2012 der Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft

Waldrach mit Herrn Weihbischof Dr. Helmut Dieser:

Hierzu hat Frau Schätzle ein Protokoll erstellt, das als Anlage beigefügt ist.

Zu diesem Treffen waren nur Ehrenamtliche der Pfarreiengemeinschaft eingeladen. Während dieses

Gesprächs wurden nochmals die verschiedenen Zielrichtungen der beiden ausgeschiedenen Pfarrer

dargestellt, die nicht miteinander vereinbar waren und zu der jetzigen Situation geführt haben. Dabei

hat der Bischof persönlich auch Fehler eingestanden, insbesondere daß zu spät Gespräche mit den

Räten geführt worden sind.

Ein wichtiges Ergebnis dieses Gesprächs war, daß jetzt nicht gewartet werden soll, bis ein neuer

Pfarrer in die Pfarreiengemeinschaft kommt, sondern daß die Ehrenamtlichen hier ganz besonders in

der Pflicht zu handeln stehen. Dabei haben Dechant und Bischof ihre Unterstützung zugesagt.

Herr Kleinbauer beurteilte das Gespräch sehr positiv, daß es von allen sehr offen und harmonisch

geführt wurde. Er schätzt es als wichtige Basis für die zukünftige Arbeit in der Pfarreiengemeinschaft

ein.

 

2. Pfarreienratssitzung am 11.09.2012 (vgl. auch übermitteltes Protokoll)

Herr Kleinbauer sieht Probleme bei der Bewältigung der Ereignisse der letzten Monate in der Pfarreien-

gemeinschaft, was in dem Protokoll dieser Sitzung seines Erachtens nicht wirklich deutlich wird.

In dieser Sitzung wurde u.a. auch die Organisation der Kommunionfeiern in den kommenden Jahren

ausführlich diskutiert. Hierzu hat Frau Pia Tholl eine Erhebung über die in der Pfarreiengemeinschaft

zu erwartenden Zahlen an Kommunionkindern für die Jahre 2013-2015 gemacht. Ziel ist es, keine

zentralen Kommunionfeiern durchzuführen. Alternativ könnte man Gemeinden mit wenigen Kommu-

nionkindern zusammenfassen (und dann von Jahr zu Jahr die Gemeinden wechseln) oder aber z.B.

zwei Schulklassen (3. und 4. Klasse bei wenigen Kindern) zusammenfassen. Nach Diskussion hierüber

wurde der Plan für die Jahre 2012 und 2014 lt. Protokoll gemacht.

 

Herr Kleinbauer stellte fest, daß es schon jetzt vielfältige Kritik an der geplanten Umgestaltung des

Pfarrbriefes gibt. Anlaß hierzu vermutet er in Gesprächen im Rahmen oder am Rande des Gesprächs

am 26.08.2012. Er weist auch auf die Webside/Homepage „kath-im-ruwertal.de“ hin.

 

Herr Dechant Grünewald hat zugesagt, daß er uns mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte, auch bei

den Gottesdiensten. Dies gilt auch für die anderen Seelsorger aus Hermeskeil.

 

Herr Kleinbauer hat vorgeschlagen, eine Arbeitsgemeinschaft Gottesdienst einzurichten. Bisher liegt

die gesamte Organisation und Entscheidung hierzu bei Herrn Recktenwald. Dieser Vorschlag wurde

im PGR nur zögerlich diskutiert, Herr Kleinbauer möchte diese Idee weiterverfolgen, insbesondere in

Vorbereitung der ab Frühjahr 2013 noch problematischeren Situation hinsichtlich der Organisation der

Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft.

 

3. Vorplanung Pfarrfest 2013

Aus den Erfahrungen in diesem Jahr waren sich alle einig, daß mit der Planung des Pfarrfestes 2013

möglichst früh begonnen werden sollte. Hierzu sollte ein vorbereitendes Gespräch mit allen Aktiven

in den Gemeinden geführt werden. Frau Schätzle berichtete in diesem Zusammenhang von dem

Gespräch in der Zivilgemeinde, wo auch über die Themen Verlegung des Pfarrfestes, Kürzung des

Pfarrfestes auf einen Tag u.a. diskutiert wurde, was allgemein bedauert würde. Herr Dr. Gehl regte

an, frühzeitig auf die verschiedenen Vereine zuzugehen, da das Pfarrfest in Pluwig quasi auch ein

„Dorffest“ wäre, was unbedingt weitergeführt und beibehalten werden soll. Dafür müsse man aber

auch alle in den Gemeinden Aktiven frühzeitig ansprechen, um sie bei Planung und Durchführung mit

einzubinden.

Die Konflikte aus der Vergangenheit zwischen Zivil- und Kirchengemeinde (aus Grundstücksange-

legenheiten ua.) trüben zwar z.Zt das Verhältnis augenscheinlich, sollten aber zugunsten des gemein-

samen Ziels, „wir wollen gemeinsam für das Gute in der Gemeinde in Zukunft aktiv werden und

handeln“, in den Hintergrund treten und damit vielleicht auch bewältigt werden.

Dieses gemeinsame Gespräch sollte sehr kurzfristig geführt werden, insbesondere aus dem Grund, daß

das Programm der Zivilgemeinde „Pluwiger Sommer 2013“ bereits im Oktober 2012 fertiggestellt wird

und nur dann eine Abstimmung mit dem Pfarrfest überhaupt noch möglich sein könnte.

Hierzu soll am 15.10.2012 um 20 Uhr ein Treffen aller Verantwortlichen und Aktiven in den Vereinen der

Pfarrgemeinde Pluwig/Gusterath stattfinden, zu dem Herr Kleinbauer kurzfristig einladen wird. Bei diesem Treffen soll

ein „Festausschuss Pfarrfest“ gebildet werden, der dann die Vorbereitung, Einteilung der Helfer u.a. beim Pfarrfest

2013 regeln soll.

 

4. Thema Gottesdienstversorgung

Es erfolgt zunehmend der Einsatz von Ruhestandsseelsorgern. Herr Recktenwald ist sehr engagiert,

hier eine gute Versorgung zu gewährleisten. Er berichtet jedoch von zunehmenden Problemen, die Zeit

für den Gottesdienst in Pluwig um 11 Uhr bei diesen Seelsorgern durchzusetzen.

 

Herr Kleinbauer stellt in diesem Zusammenhang fest, daß der Gottesdienstbesuch in den vergangenen

Wochen sehr schlecht war. Auch die Ergebnisse der dabei durchgeführten Kollekten brechen ein.

Herr Dr. Recktenwald hat gebeten, über die Zeit für den Sonntagsgottesdienst nochmals nachzudenken

und ggf. ein Modell Hl. Messe sonntags um 9.00 Uhr und um 10.30 Uhr im Wechsel mit Schöndorf zu

überdenken. Auch Herr Kleinbauer bat erneut, eine Vorverlegung auf 10.30 Uhr ernsthaft in Betracht

zu ziehen, da es sonst immer schwieriger würde, Vertreter zu finden. Den Wechsel der Gottesdienst-

zeiten mit Schöndorf (z.B: gerade/ungerade Monate im Wechsel) will Herr Kleinbauer direkt mit

dem PGR Schöndorf besprechen.

 

5. Sonstiges:

Neujahrsempfang (dieses Mal in Pluwig): die Einladungen müssen vorbereitet werden, die Liste der Gäste muss

gründlich durchgesehen und korrigiert bzw. ergänzt werden.

Frau Christine Lörscher-Lienkamp möchte an einem Sonntag im Oktober einen Kuchenverkauf nach dem

Gottesdienst durchführen, mit dessen Erlös ein Beitrag zur Renovierung des Kappelchens erzielt werden soll. Eine

Bewerbung dieser Aktion soll auch in der Kirche erfolgen. Lt. übereinstimmender Meinung aller Anwesenden soll diese

Aktion auf jeden Fall unterstützt werden.

Bea. Termin: Kennenlerntag in Schöndorf am 27.10.2012 von 14.00 bis 18.00 Uhr

 

Nächste Sitzung: 05.11.2012 um 20 Uhr

 

 

Protokoll: 18.10.2012 Ursula Dahmen

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