Datum: Samstag, 28. Mai 2016

 

 

Die heutige Pfarrei besteht aus Pluwig, dem Ortsteil Geizenburg, der Nachbargemeinde Gusterath sowie Lonzenburg (ein Ortsteil von Schöndorf).

 Katholikenzahlen der Pfarrei Pluwig:

Stand: 18.04.2013: 2.343

 

Der Pfarrort Pluwig kommt in älterer Zeit urkundlich nur zweimal vor, als Hof von P l u v e l , welchen der Ritter Friedrich von der Brucke 1211 dem Dompropst Cunrad zu Trier verpfändete, und von welchem um 1250 "etwas Hafer nach Waldrach zu liefern war".
Später kommen die Kuratkapelle in Pluwig und das "Pluwiger Ländchen" (Pluwig, Geizenburg, Wilzenburg, Willmerich und Lonzenburg) zur trierischen Dompropstei.
1794 wird die Kapelle des hl. Johannes des Täufers - ob es die aus dem 12. Jahrhundert oder eine spätere war, ist unbekannt - zer­stört.
Nachdem in einer bis 1805 als Notkirche eingerichteten Scheune in Willmerich Gottesdienst gehalten wurde, konnte 1806 die heu­tige Pfarrkirche die Benediktion erhalten.
Einen bedeutenden Bestandteil der neuen Pfarrgemeinde Pluwig, die durch Entscheid des französischen Präfekten Keppler entstan­den war, bildete die ehemalige Pfarrei Gusterath, die, bis 1770 zum Landkapitel Wadrill gehörend, zum Burdekanat Trier verlegt wurde.
Das Patronat über die Kirche zu Gozprethrode (Gusterath) war 1236 von Wilhelm von Helphenstein dem Nonnenkloster Martins­berg, dem späteren Katharinenkloster in Trier, geschenkt worden.
Patron dieser Pfarrei war der hl. Martin, bis Ende des 16. Jahrhun­derts die hl. Elisabeth.
Die heutige Kapelle in Gusterath wurde 1796 erbaut und 1980-81 grundlegend renoviert und durch einen Sakristeianbau erweitert.
Die neue Kirche in Pluwig erwies sich bereits um 1850 als zu klein, aber erst 1914/15 erhielt sie das jetzige linke Seitenschiff, den massiven Turm sowie eine vergrößerte Sakristei.
1973 wurde mit der Renovierung der Kirche begonnen, nachdem man festgestellt hatte, dass das Gotteshaus in seiner Bausubstanz stark angegriffen und gefährdet war.
Nach der Trockenlegung der Kirche, dem Einbau einer neuen Hei­zung und nach dem Bau einer neuen Empore aus Beton begann im Frühjahr 1975 die Freilegung und Restaurierung der neobarocken Ausmalung.
Im gleichen Jahr wurde die Orgel umgebaut und bekam ihren neuen Platz.
1977 wurden die Außenarbeiten in Angriff genommen. Turm und Kirchendach waren zu renovieren bzw. zu erneuern.
1981 konnten die Renovierungsarbeiten mit dem Außenanstrich des Gotteshauses beendet werden.
Seit dem 1. September 1980 bilden die Pfarreien  Gutweiler, Pluwig und Schöndorf eine Pfarreiengemeinschaft.
Am 24. Juni 1983 hat Bischof Julius Babatunde Adelakun aus Oyo, Nigeria, den Altar zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers feierlich konsekriert.
In den Jahren 2005 – 2008 erfolgten in 3 Bauabschnitten Trockenlegen der Außenmauern und Putzsanierung der Mauern im Kircheninnern (mit vielen Eigenleistungen).
Von Mai bis August 2006 fanden die Gottesdienste in einem Kirchenzelt statt.
In der gleichen Zeit wurde auf Anraten der Bischöflichen Behörde der Dach- und Deckenbereich der Kirche statisch neu berechnet und saniert. Die Blitzschutzanlage wurde komplett erneuert. Neue Lampen kamen  in den Innenraum der Kirche. Unser wertvolles Vesperbild wurde neu installiert mit 2 Sandsteinsäulen für die Opferlichter. Der Innenanstrich der Kirche umfasste auch die Restaurierung der neobarocken Malerei. Die Renovierungs-arbeiten fanden ihren Abschluss durch den Außenanstrich der Kirche.