Datum: Sonntag, 19. November 2017

 

Nach der Teilnahme von neun Osburger Krippenfreunden an Krippenbaukursen in Klüsserath und der anschließenden  Besichtigung der in der Weihnachtszeit aufgestellten Hauskrippen brach in Osburg ein regelrechtes Krippenfieber aus.             Von vielen Seiten hieß es: "So eine selbstgebaute Krippe brauchen wir auch in unserer Kirche".

Der finanzielle Grundstein wurde mit einem Konzert des Musikvereins und des Männergesangvereins im Dezember 2005 gelegt. Spontan halfen auch der Kirchenchor, Verkehrsverein und Gewerbeverein, viele Firmen, Geschäftsleute und Privatpersonen mit Geld- und Sachspenden das Vorhaben zu unterstützen.

Noch in der Weihnachtszeit wurde gemeinsam mit Pastor Recktenwald Stil und Standort für die neue Krippe festgelegt. Im August 2006 begannen dann die neun Osburger Krippenfreunde in dem gerade fertiggestellten Hausrohbau von Krippenfreund Markus Schmitt das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Sehr hilfreich waren dabei Anregungen und Tipps der Krippenfreunde aus Klüsserath.

Zunächst wurde eine Bodenplatte aus zwölf Untergestellen, je ein Meter auf ein Meter, gezimmert. Danach konnte mit dem Mittelpunkt der Krippe, der Geburtsgrotte, begonnen werden. Es folgte der Bau der Häuser, dem großen Torbogen, dem Gelände etc. bis hin zur Botanik.

An Heiligabend 2006 konnten in der Christmette erstmals die Gottesdienstbesucher die neue Krippe mit den ca. 100 Jahre alten Nazarener Krippenfiguren bewundern. In der dann folgenden Weihnachtszeit setzte ein regelrechter Besucherstrom aus Osburg selbst und von nah und fern ein, um die neue Weihnachtskrippe zu besichtigen und zu bewundern.

Inzwischen wurde die Krippe immer wieder ergänzt, mit neuen Figuren, einem von Markus Schmitt gemalten Hintergrund und vielem mehr. In 2012 wurde die Geburtsgrotte durch eine Gebäuderuine ausgetauscht.

 

Große Mengen an Baumaterial und viele, viele Arbeitsstunden

Bei dem Bau im Jahr 2006 wurden in über 1.000 Stunden ca. 2 Kubikmeter Styrodur, 10 qm Weichfaserplatten, 20 Liter Holzleim, 30 Liter Fassadenfarbe, eine große Menge Baumwurzeln, 200 Heißklebepatronen, 5 Kartuschen Montagekleber, 60 Meter Vierkantholzbalken,  20 qm Holzfaserplatten, 50 kg Kreide, 30 Liter Sägemehl, 10 Meter Gewindestäbe und viele Kleinteile, wie Schrauben und Nägel, verbaut.