Datum: Montag, 16. Dezember 2019

In diesem Monat erleben wir beides; in der ersten Hälfte herrscht noch Fasching, dann aber ab Aschermittwoch beginnt schon die Fastenzeit.

Interessant ist die Entstehung des Faschings. Als sich vor Jahrhunderten die Menschen für mehr als vierzig Tage von Fleisch und anderen Nahrungsmitteln verabschiedeten, führten sie den Karneval („Carne vale“ heißt „Fleisch, lebe wohl“), den Fasching (aus „Ausschank“ vor dem „Fasten“ wurde „Fast-Schank“, schließlich „Fasching“) ein.

Lachen und Ausgelassenheit sind wichtige Gegenreaktionen auf Druck, Anspannung und Zwänge. Humor nimmt die Verbissenheit, findet neue Sichtweisen, hilft beim Verzeihen, trägt nicht alles nach.

Mit dem Aschermittwoch treten wir dann ein in die Fastenzeit. Fasching und Fastenzeit stehen nicht nur zeitlich beieinander, sondern auch inhaltlich. Der Fasching ist dominiert von Gelegenheiten, zusammen zu kommen und miteinander fröhlich zu sein. Die Fastenzeit als Vorbereitungsstrecke auf Ostern hin, beschäftigt sich mit Gründen, warum wir froh sein können, auch und gerade angesichts der Asche, das heißt angesichts von Vergänglichkeit und Begrenztheit.

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