Datum: Samstag, 18. November 2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Helena Marx, ich komme aus Korlingen und seit August 2015 lebe und arbeite ich im Rahmen meines sozialen Friedensdienstes in Ivano-Frankivsk, im Westen der Ukraine. Im Juni 2015 hatte ich hier im Pfarrbrief schon über mein Vorhaben berichtet und möchte Ihnen nun einen Einblick in meine Erlebnisse und meinen Alltag hier vor Ort geben.

Nach einem zweiwöchigen Sprachkurs in der schönen westukrainischen Stadt Lviv, 100 km entfernt von meiner neuen Heimat Ivano-Frankivsk bin ich hier in meine Arbeit gestartet. Diese besteht daraus, im Büro die Aktionen und Aktivitäten der verschiedenen Maltesergruppen mit zu organisieren und zu planen. Ich helfe bei der Kommunikation zu deutschen Partnern und Renovabis, leiste kleinere Übersetzungsarbeiten und bin einfach da, wo ich gerade gebraucht werde. 1-2 Mal pro Woche besuche ich nachmittags mit einigen ukrainischen Volontären in ein Waisenhaus hier in der Stadt. Dort helfen wir Kindern bei den Hausaufgaben oder spielen mit den Kleineren.

Seit kurzem gebe ich 2 Mal pro Woche einen kleinen „Deutschkurs für Anfänger“, an dem die Malteservolontäre gerne teilnehmen und wir zusammen großen Spaß haben. Spielerisch lernen wir Zählen, die Farben, Obst, Gemüse, … . Lacher gibt es vor allem dann, wenn ich versuche mit meinem noch sehr wackeligen Ukrainisch etwas zu erklären, oder wenn ich mal wieder ein Wort falsch betone. So sind die Deutschstunden auch für mich Sprachunterricht und eine gute Möglichkeit mein Ukrainisch auszuprobieren und zu verbessern.

Meine kleine Wohnung mit Küche und Bad, in der ich mich mittlerweile zu Hause und sehr wohl fühle liegt unterm Dach des Malteser-Gruppenhauses. An den Wochenenden und auch an manchen Abenden der Woche ist der Keller dieses Hauses ein beliebter Treffpunkt der Malteserjugend, so ist immer was los. Alle geben ihr Bestes, mich zu integrieren und ich fühle mich nur selten alleine. Was mir den Anfang hier in der Ferne sehr erleichtert hat.

Ich könnte noch sehr viel mehr erzählen, was aber den Rahmen unseres Pfarrbriefes leider sprengen würde. Alle 2 Monate veröffentliche ich einen ausführlichen Rundbrief über meine Arbeit und meine Erlebnisse hier. Wer Interesse hat, regelmäßig von mir zu hören kann mir eine Mail schreiben (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder die Rundbriefe unter http://www.sofia-blog.de abrufen.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr glückliche bin über alle Erfahrungen und Begegnungen, die ich hier in der Ukraine machen darf. All das ist nur möglich durch die Arbeit und das Engagement des Vereins SoFiA e.V. (Soziale Friedensdienste im Ausland), der jährlich ca. 30 Freiwillige in viele verschiedene Länder der ganzen Welt entsendet. Um dies auch in Zukunft zu gewährleisten, ist der Verein auf Spenden angewiesen. Wenn Sie die Arbeit des Vereins unterstützen möchten, um jungen Erwachsenen weiterhin solche Auslandserfahrung zu ermöglichen, können Sie Spenden auf folgendes Konto überweisen:

SoFiA e. V.

Kontonummer: 300 549 7018

Bankleitzahl: 370 601 93 (Pax Bank eG)

BIC: GENODED1PAX

IBAN: DE 75 370 601 93 3 005 497 018

Betreff: „Spende + Ihren Namen + Ihre Adresse“ (für eine Spendenquittung)

 

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