Datum: Samstag, 06. Juni 2020


aus dem Evangelium nach Matthäus 26, 20-29

 

Es gibt am Gründonnerstag gleich 3 Möglichkeiten, sich mit den Kindern diesem Tag zu nähern, ihn besser kennenzulernen und zu spüren, was Jesus wichtig war.

Es sind:

Fußwaschung

Das letzte Abendmahl

Der Verleugnung des Petrus

 

Alles an einem Tag ist sicher zu viel, vielleicht kann man diese 3 Begebenheiten auch in der Karwoche verteilt lesen, oder Sie entscheiden, was passt am besten zu unserem Kind/Familie.

Herrichten des Ortes: Kerze, schönes Tischtuch, evtl. Blumen oder einen blühenden Zweig, Brot und Wein für die Erwachsenen, Traubensaft für die Kinder. Halt so, wie es für ein kleines Fest in euren Gedanken aussehen sollte.

Dieser Abschnitt aus dem Matthäus-Evangelium wird immer an Gründonnerstag gelesen, es wird in jeder Messe bei der Wandlung gebetet und erinnert uns an das, was Jesus für uns getan hat.

 

Ihr könnt gerne mit einem Kreuzzeichen beginnen:

- Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen+

 

Jesus feiert das Mahl

Endlich war es soweit: Das Paschamahl konnte beginnen. Auf dem Tisch stand ein festliches Essen mit Lammfleisch, Kräutern und Soße, mit dem flachen Brot und einem großen Becher, der mit Wein gefüllt war.

Die Jünger saßen um den Tisch und schauten voller Erwartung auf Jesus.

Doch Jesus sagte traurig: “Dies ist das letzte Mahl, dass ich mit euch esse. Bald werde ich nicht mehr bei euch sein. Meine Feinde werden mich verhaften und töten. Und einer von euch wird mich verraten.”

Die Jünger sahen sich entsetzt an.

Jesus verraten? Unmöglich!

Wen meinte Jesus?

“Herr”, fragten sie, einer nach dem anderen,.

“meinst du mich?”

“Oder bin ich es etwas?”

“Oder ich?”

“Nein!” sagte Jesus. “Der ist es, der jetzt mit mir aus der Schüssel isst. Der wird mich verraten.”

“Doch nicht ich?” fragte Judas. “Doch!” sagte Jesus. “Du bist es.”

Aber die anderen Jünger verstanden nicht,was hier vor sich ging.

Sie saßen da und warteten, daß Jesus über dem Brot und Wein die Worte sprach, die immer beim Paschamahl gesprochen wurden, Worte, die an den Auszug aus Ägypten erinnerten.

Da nahm Jesus das Brot, dankte Gott, brach es, gab es seinen Jüngern und sprach:

“Nehmt und eßt, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.”

Danach nahm er auch den Becher, dankt Gott, gab ihn seinen Jüngern und sprach:

“Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.”

Da horchten die Jünger auf. Nein, das waren nicht die Worte, die sonst beim Paschamahl gesprochen wurden!

Das waren neue, unerhörte Worte!

Worte, die von ihrem Herrn und von seinem nahen Tod sprachen. Schweigend nahmen sie das Brot aus seiner Hand, dazu den Becher mit Wein und aßen und tranken.

Aber sie spürten:

Alles war anders bei diesem Paschamahl. Sein eigenes Leben gab Jesus für sie hin!

 

Danach:

Jetzt könnt ihr gemeinsam das Brot essen und den Wein/Saft trinken.

Davor könnt ihr gemeinsam beten:

Gebet:

Guter Gott, wir sitzen hier am Tisch, wir sind eine kleine Gemeinschaft, nur Mama, Papa, N.N…. Besuch dürfen wir gerade nicht haben.

Wir laden dich ein, wenn wir jetzt gemeinsam das Brot essen und Wein und Saft trinken.

Sei du in unserer Mitte, stärke uns mit dem Brot und deiner Gemeinschaft und segne uns

+Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen+

 

(Ideen aus dem Buch: “Ab geht die Post” von Birgit Götz)

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