Datum: Sonntag, 16. Januar 2022

Liebe Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Waldrach,
liebe Schwestern und Brüder,

seit dem 1. Januar hat unser Bischof Dr. Stephan Ackermann mir die Pfarrverwaltung der Pfarreiengemeinschaft Waldrach übertragen - vorübergehend, heißt es.

Schaut man in Wörterbücher, dann bedeutet, „vorübergehend”, „nur zeitweilig, eine gewisse Zeit dauernd, momentan, irgendwann wegfallend…”

Um einen Übergang geht es ja in unserer Pfarreiengemeinschaft ganz besonders. Einzigartig im Bistum ist, dass ein Teil - das Bistum nennt ihn „Waldrach-Trier” - Teil des neugegründeten Pastoralen Raumes Trier und ein anderer „Waldrach-Hermeskeil” genannt - Teil des neuen Pastoralen Raumes Hermeskeil ist. Der Auftrag für das Leitungsteam des Pastoralen Raumes Hermeskeil, dem ich als Dekan angehöre, ist vom Bischof klar formuliert: Bis Oktober möchte er einen Lösungsvorschlag vorgelegt bekommen, wie sich der eine Teil in den Raum Hermeskeil einfügt und wie der andere in den Raum Trier. Das wird ein gutes Stück unseres Miteinanders prägen.

Zugleich gilt es aber auch den jetzigen vorübergehenden Zustand auszuhalten und zu gestalten. Die Corona-Pandemie, deren Beginn sich ja in diesen Tagen zum zweiten Mal jährt, hat zumindest mich sensibler gemacht für das Vorübergehende. Wie oft sage ich, „Wenn Corona vorbei ist, dann…”. Zugleich habe ich aber in den vergangenen beiden Jahren erfahren, auch im Übergang gilt es, Leben zu gestalten. Geboren, gelebt, geliebt und gestorben wird auch in Pandemiezeiten. Da wir hoffentlich als Kirche immer noch den Anspruch haben, mittendrin und mit dabei zu sein, Menschen an entscheidenden Punkten ihres Lebens gerade in Pandemiezeiten zu begleiten, ist es eben auch wichtig, das in einer kirchlichen Übergangssituation möglich zu machen.

Das will und übrigens kann ich nicht allein. Neben Ihrer Pfarrverwaltung habe ich zum 1. Januar die Pfarrverwaltung der Pfarreiengemeinschaft Thalfang übertragen bekommen. Außerdem bin ich Mitglied des Leitungsteams des Pastoralen Raumes Hermeskeil und eben auch noch „normaler” Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil. „Wie will der das schaffen?”, frage ich mich selbst und Sie sich vielleicht ebenso. „Auf keinen Fall allein!”, so meine Antwort. Die Überforderung nehme ich als pädagogische Chance, um Ernst zu machen mit dem, was da geteilte Verantwortung bedeutet. Deshalb bin ich sehr froh, dass Gemeindereferentin Dorothee
Kupczik zur Koordinatorin der Seelsorge ernannt worden ist. Das heißt konkret, sie ist Erstansprechpartnerin, leitet das Pastoralteam vor Ort, stellt die Seelsorge in allen Bereichen sicher und arbeitet natürlich in enger kollegialer Absprache auf Augenhöhe mit mir zusammen. Im Bereich der Vermögensverwaltung erhalten wir Unterstützung durch Herrn Philipp Herrlinger. Er ist wie ich Mitglied des Leitungsteams Pastoraler Raum Hermeskeil. Ihn hat Bischof Stephan zum Vorsitzenden der Verbandsvertretung des Kirchengemeindeverbandes Waldrach ernannt. Für die Kirchengemeinde- und Verwaltungsräte werden wir auch gemeinsam nach Lösungen für deren Vorsitz suchen.

Ich danke jetzt schon dem Pastoralteam, den Sekretärinnen und allen Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden sowie ganz besonders den ehrenamtlich Engagierten in unserer Pfarreiengemeinschaft für ihren Einsatz bisher und vor allen Dingen auf dem Wegstück, das wir nun gemeinsam gehen.

„Vorübergehend”, das, liebe Schwestern und Brüder, ist ja nicht nur das, was uns in den kommenden Monaten zusammenbringt, sondern unser Leben insgesamt und übrigens die Gestalt der Kirche. Die ist nämlich immer vorübergehend. Ewig ist jemand anderes. Wir dürfen unterwegs sein - nicht allein, sondern gemeinsam. Ich empfinde das als tröstlich und Hoffnung machend.


So grüße ich Sie als Ihr „vorübergehender” Pfarrverwalter
Christian Heinz, Dekan

 


Informationen zur Vakanz


 

Pfarrbüro:

Bitte beachten Sie die neuen Öffnungszeiten des zentralen Pfarrbüros in Waldrach:
Montag und Donnerstag von 14:00 – 17:00 Uhr
Dienstag und Freitag von 09:00 – 12:00 Uhr
Mittwochs geschlossen.


Neue Corona-Regelungen für die öffentliche Feier von Gottesdienste

Während den Gottesdiensten gelten ab sofort Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Ebenso findet bei allen Gottesdiensten die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) Anwendung.

Daher müssen alle mitfeiernden Personen dem Empfangsdienst entweder einen gültigen Nachweis über den Status als geimpft oder genesen oder einen gültigen, negativen Testnachweis vorlegen. Die Nachweise können in Papierform oder elektronisch (z. B. gültiges Impfzertifikat auf dem Smartphone) erbracht werden.

Die Testpflicht gilt für alle Personen, die nicht genesen oder vollständig geimpft sind.
Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis 12 Jahre, da sie rechtlich als immunisierte Personen gelten.

Als gültige Testnachweise werden anerkannt:
- ein Schnelltest, der durch geschultes Personal an den offiziellen Teststationen vorgenommen wird,
- ein PCR-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist oder
- bei Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren ein Selbsttest, der vor Ort unter Aufsicht durchgeführt wird. Zu diesem Zwecke bitten wir die Jugendlichen, einen Schnelltest mitzubringen.

Für diese Regelungen bitten wir um Verständnis.

So wünscht Ihnen das gesamte Pastoralteam der Pfarreiengemeinschaft Waldrach eine besinnliche Adventszeit und Gottes Segen.

Bleiben Sie gesund!

 


 

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